Ärzte Zeitung online, 10.12.2010

OLG bestätigt: Unterschreiten von Mindestlohn ist Straftat

NAUMBURG/MAGDEBURG (dpa). Arbeitgeber, die Mindestlöhne unterschreiten, machen sich strafbar. Das Oberlandesgericht Naumburg bestätigte am Donnerstag ein entsprechendes Urteil des Landgerichts Magdeburg und wies damit die Revision eines Reinigungsunternehmers ab.

Die Magdeburger Richter hatten nach eigenen Angaben als erste in Deutschland das Unterschreiten von Mindestlöhnen als Straftat statt als Ordnungswidrigkeit bewertet und den Mann zu 1000 Euro Geldstrafe verurteilt.

Der Reinigungsunternehmer hatte Putzfrauen Stundenlöhne gezahlt, die teilweise unter einem Euro lagen. Der Mindestlohn für Gebäudereiniger lag damals bei 7,68 Euro.

Topics
Schlagworte
Recht (11728)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »