Ärzte Zeitung online, 06.03.2011

Bank darf mit ausgefüllter Kreditkarte werben

KARLSRUHE (dpa). Banken dürfen bei ihren Kunden weiterhin mit Kreditkarten werben, in denen bereits deren Namen eingetragen sind. Mit solchen Aktionen werde die Entscheidungsfreiheit der Kunden nicht unzulässig beeinflusst, entschied jetzt der Bundesgerichtshof (BGH).

Nach Ansicht des BGH kann den Verbrauchern die Belästigung durch solche Werbeaktionen zugemutet werden. "Das Interesse des werbenden Unternehmens an zielgerichteter Ansprache seiner Kunden" sei höher zu bewerten "als der Eingriff in die Privatsphäre des Adressaten".

Die Tatsache, dass die sichere Entsorgung der Kreditkarten etwas größere Mühe bereitet als das einfache Wegwerfen üblicher Werbebriefe, spielte für die Richter keine Rolle.

Az.: I ZR 167/09

Topics
Schlagworte
Recht (11954)
Finanzen/Steuern (10322)
Organisationen
BGH (916)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »