Ärzte Zeitung online, 27.04.2011

Streit um Eizellen: Kein Baby vom verstorbenen Gatten

NEUBRANDENBURG (dpa). Die Hoffnungen einer jungen Witwe aus Mecklenburg-Vorpommern auf Kinder von ihrem verstorbenen Ehemann haben sich endgültig zerschlagen.

Keine der neun eingefrorenen, künstlich befruchteten Eizellen habe überlebt, teilte die Frau aus dem Uecker-Randow-Kreis am Mittwoch mit.

Jahrelang hatte sie vor Gericht um die Herausgabe der Eizellen gekämpft, die vor dem Unfalltod ihres Mannes 2008 mit dessen Samen befruchtet worden waren.

Im Mai 2010 hatte das Oberlandesgericht (OLG) Rostock in einem bundesweit beachteten Urteil entschieden, dass die eingelagerten Eizellen freigegeben werden müssen.

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