Ärzte Zeitung online, 31.10.2011

Krankenhausmorde: Anklage fordert lebenslang

ROTTWEIL (dpa). Im Mordprozess gegen eine Krankenschwester aus dem baden-württembergischen Tuttlingen hat der Staatsanwalt eine lebenslange Haftstrafe gefordert.

Es gebe keinen Zweifel, dass die heute 48-Jährige mit dem Blutverdünnungsmittel Heparin zwei 78 und 90 Jahre alte Patienten zu Tode gespritzt habe, sagte er in seinem Plädoyer am Montag.

Die Angeklagte selbst hatte sich in dem Mammutverfahren vor dem Landgericht Rottweil energisch gegen diesen Vorwurf gewehrt.

Die Krankenschwester war bereits vor knapp drei Jahren zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden, weil sie einem Patienten ein gefährliches Medikament gegeben hatte, um ihn dann zu retten.

Nach Überzeugung der Richter handelte sie damals aus Geltungssucht.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »