Ärzte Zeitung online, 15.01.2012

Metalldetektoren für alle Gerichtsgebäude in Bayern

MÜNCHEN (dpa). Alle Gerichtsgebäude in Bayern sollen nach den tödlichen Schüssen in Dachau zügig mit mobilen Metalldetektoren wie auf Flughäfen ausgestattet werden. Das teilte Bayerns Justizministerin Beate Merk (CSU) am 15. Januar in München mit.

Bei Neubauten und Sanierungen von Justizgebäuden würden die Detektoren künftig fest eingebaut. Außerdem sollten dann auch Drehkreuze oder elektronische Türschließer installiert werden. Zudem sollten die Kontrollen verstärkt werden.

"Dies ist ein wesentliches Ergebnis der intensiven Gespräche mit den Präsidenten der Oberlandesgerichte, den Generalstaatsanwälten und Personal- und Berufsverbandsvertretern, die ich unmittelbar nach dem furchtbaren Vorfall in Dachau begonnen habe", sagte Merk nach Ministeriumsangaben.

Am 11. Januar hatte am Amtsgericht Dachau ein Mann einen Staatsanwalt erschossen.

Topics
Schlagworte
Recht (11864)
Panorama (30361)
Personen
Beate Merk (25)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »