Ärzte Zeitung, 15.09.2012

Magdeburg

Mutmaßlich falscher Arzt im Visier

MAGDEBURG (dpa). Diagnosen, Op und möglicherweise die Verantwortung für den Tod einer Patientin: Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen 47-Jährigen aus Jordanien, der sich mit gefälschten Urkunden eine Arztstelle in der Magdeburger Uniklinik erschlichen haben soll.

Womöglich ist der mutmaßliche Hochstapler schuld am Tod einer Patientin, die er an der Bandscheibe operierte. Er ist bereits seit Monaten mit seinen Angehörigen verschwunden.

Die Ermittler vermuten die achtköpfige Familie im Ausland, etwa in Jordanien oder Ägypten. Es werde wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung, des Betrugs und der Urkundenfälschung ermittelt, sagte Oberstaatsanwältin Silvia Niemann.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »