Freitag, 30. Januar 2015
Ärzte Zeitung, 25.01.2013

Mietforderung

Erben können Haftung begrenzen

KARLSRUHE. Erben eines verstorbenen Mieters müssen offene Forderungen des Vermieters nur so weit begleichen, wie das geerbte Vermögen dazu ausreicht. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) in einem aktuellen Urteil entschieden.

Werde der Mietvertrag innerhalb eines Monats nach dem Tod gekündigt, könne der Erbe die Haftung auf den Nachlass beschränken. Dann hafte er nicht mit seinem eigenen Vermögen. Der BGH wies in letzter Instanz die Klage eines Vermieters ab.

Er hatte von der Tochter seines verstorbenen Mieters knapp 8000 Euro verlangt - unter anderem wegen offener Mietzahlungen unvollständiger Räumung, nicht erbrachter Schönheitsreparaturen und Schäden in der Wohnung. (dpa)

Urteil des Bundesgerichtshofes, Az.: VIII ZR 68/12

|
Topics
Schlagworte
Recht (10470)
Organisationen
BGH (794)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Depressionsatlas: Immer mehr Fehltage wegen Depressionen

Laut Depressionsatlas der TK sind die Fehltage im Job wegen Depressionen 2014 erneut deutlich gestiegen. Einige Branchen sind besonders stark betroffen. mehr »

Telematik: Pflege fädelt auf die Datenautobahn ein

Am Freitag beginnt der Kongress Pflege 2015 von Springer Medizin. Bei der Auftaktpressekonferenz sendeten Vertreter der Pflegeberufe positive Signale aus: Auch ihr Berufsstand benötigt eine Spur auf der Datenautobahn. mehr »

Gesetzentwurf liegt vor: Korruption soll Straftat werden

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) macht ernst: Korruption im Gesundheitswesen soll künftig empfindliche Strafen nach sich ziehen. Betroffen sein sollen nicht nur Ärzte. mehr »