Ärzte Zeitung, 28.01.2013

Tod von "Sexy Cora"

Ärztin übernimmt Verantwortung

HAMBURG. Im Prozess um den Tod der Pornodarstellerin "Sexy Cora" bei einer Brust-Op hat die Anästhesistin die Verantwortung für Behandlungsfehler übernommen.

"Ich würde alles darum geben, diesen Fehler wieder gutzumachen, aber das kann ich nicht", sagte die 56-Jährige am Montag vor dem Hamburger Landgericht.

Bei dem Eingriff vor zwei Jahren hatte Carolin Wosnitza einen Herzstillstand erlitten. Nach mehreren Tagen im Koma starb sie an einer Hirnlähmung (wir berichteten).

An den Witwer der 23-Jährigen, Tim Wosnitza, gewandt, erklärte die Narkoseärztin: "Ich denke oft an das Leid, das ich auch ihm angetan habe." Der ehemaliger Manager des Porno-Stars tritt als Nebenkläger auf.

Nach dem Tod der Patientin sei sie stark depressiv geworden und habe nicht mehr als Ärztin gearbeitet, so die Angeklagte weiter. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Turbo für die richtige Blutfett-Mischung

Die kardiovaskulären Effekte einer mediterranen Ernährungsweise könnten (auch) über eine Modifikation des HDL-Cholesterins vermittelt werden. Zumindest deutet eine Analyse in diese Richtung. mehr »

Pillenrezept bleibt abrechenbar

Wiederholungsrezepte sind im EBM eher ein Minusgeschäft. Meist sind sie mit der Versichertenpauschale abgedeckt. Das gilt aber nicht bei der Rezeptierung von Kontrazeptiva. mehr »

Kassen fahren 2016 bessere Finanzergebnisse ein

Das Plus bei Ersatzkassen fällt geringer aus als erwartet, Innungskrankenkassen bleiben weiter im Minus. mehr »