Ärzte Zeitung, 07.03.2013

Steuer

Kein Fahrtenbuch, dann Listenpreis

MÜNCHEN. Sofern Ärzte kein Fahrtenbuch führen, darf das Finanzamt die private Nutzung des Autos weiterhin pauschal nach dem Listenpreis des Herstellers versteuern. So entschied jetzt der Bundesfinanzhof (BFH) in München.

Ohne Fahrtenbuch wird die private Mitnutzung des Dienstwagens nach der Ein-Prozent-Regelung versteuert. Herangezogen wird dabei der Listenpreis der Hersteller. Der Kläger argumentierte, Neuwagen würden immer mit Rabatten unter dem Listenpreis verkauft. Zudem habe er nur einen Gebrauchtwagen als Dienstwagen.

Der BFH folgte dem nicht. Die Ein-Prozent-Reglung sei eine zulässige Pauschalierung. Sie solle ohnehin nicht den Wert des Autos abbilden, sondern insgesamt die privaten Vorteile.

Diese umfassten neben dem Dienstwagen selbst auch weitere Kosten, etwa für Wartung und Reparaturen, Steuern, Versicherungen und Benzin. Jedem stehe es frei, stattdessen ein Fahrtenbuch zu führen. (mwo)

Az.: VI R 51/11

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Obamacare bleibt!

Blamage für US-Präsident Donald Trump: In letzter Minute zogen die Republikaner die Abstimmung über die geplante Gesundheitsreform zurück. Gerade auch, weil die Zustimmung aus den eigenen Reihen fehlte. mehr »