Ärzte Zeitung online, 04.03.2014

Thüringen

Zwei Ärzte wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht

GERA. Ein zwei Jahre altes Mädchen starb nach einer Routine-Operation - zum Auftakt des Prozesses hat der angeklagte Anästhesist den Eltern sein Bedauern ausgesprochen.

Der Tod der kleinen Lina sei an ihm nicht spurlos vorübergegangen, sagte er am Montag am Landgericht Gera.

Die Anklage wirft ihm und dem mitangeklagten Hals-Nasen-Ohren-Arzt fahrlässige Tötung vor: Dem Kind sei nach der Operation im September 2010 eine Überdosis Schmerzmittel verabreicht worden.

Zudem seien wegen einer fehlerhaften Diagnose Stunden verstrichen, bis das Kind in die Intensivmedizin gebracht worden sei. Der zweite Arzt wollte zunächst keine Aussage machen. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »