Ärzte Zeitung, 26.05.2014

Dubiose Internet-Anbieter

Hunderte Pillenbriefe beschlagnahmt

WIESBADEN. Die Bereitschaft der Verbraucher, Medikamente bei dubiosen Internet-Anbietern zu bestellen, nimmt offenbar zu.

Im Zuge einer Fahndungsaktion ("PANGEA VII") von Bundeskriminalamt und Zoll wurden vorige Woche allein in Postzentren am Frankfurter Flughafen und im nordhessischen Niederaula 816 Briefsendungen fragwürdigen Pilleninhalts beschlagnahmt. Das seien 112 Prozent mehr gewesen als bei einer ähnlichen Aktion 2013, teilten die Behörden mit.

Das Spektrum der vermeintlichen "Wunder- und Heilmittel ist sehr groß", heißt es. Das Gros entfiel mit 37 Prozent auf Potenzmittel. Aber auch Vitaminpillen, Schlankheitsmittel, Rheumapflaster, Wachstumshormone, Anabolika und Haarwuchsmittel wurden gefunden. (cw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »

Frühe ART wirkt protektiv

Die frühe antiretrovirale Therapie (ART) schützt HIV-Patienten vor schweren bakteriellen Infektionen. mehr »