Ärzte Zeitung, 21.07.2014

Loveparade

Klagen sollen Therapiekosten decken helfen

DUISBURG. Vier Jahre nach der Loveparade-Katastrophe in Duisburg rollt eine Klagewelle auf die mutmaßlichen Verantwortlichen zu. Sie habe am Freitag die ersten von rund 30 Zivilklagen von Opfern, die von ihr vertreten werden, auf den Weg gebracht, sagte die Bochumer Anwältin Bärbel Schönhof.

Verklagt würden die Stadt Duisburg, Veranstalter Rainer Schaller und seine Firma Lopavent sowie das Land NRW als Dienstherr der Polizei. Es gehe nun darum, den Opfern die notwendigen Mittel für Therapien und ihren Verdienstausfall zu erstreiten. Sie fordere bis zu 300.000 Euro Schadenersatz und Schmerzensgeld pro Opfer. (dpa)

Topics
Schlagworte
Recht (11725)
Panorama (30158)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Bundestag macht den Weg frei für Cannabis auf Rezept

13:12Ärzte können Hanf als verschreibungspflichtiges Medikament verordnen. Nach jahrelanger Debatte hat das Parlament heute den Umgang mit Cannabis als Medizin völlig neu geregelt. Krankenkassen müssen die Kosten im Regelfall erstatten. mehr »

Kein Schmerzensgeld für die künstliche Ernährung des Vaters

Das Münchener Landgericht hat die Klage gegen einen Hausarzt, der einen Patienten vermeintlich unnötig lange künstlich ernähren ließ, abgewiesen. Gleichwohl attestierte es einen Behandlungsfehler. mehr »

Droht Briten eine zweite Creutzfeldt-Jakob-Welle?

In Großbritannien ist ein Mann an einer ungewöhnlichen Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung gestorben. Dies nährt Befürchtungen, wonach mehr als 20 Jahre nach der BSE-Krise eine zweite Erkrankungswelle ansteht. mehr »