Ärzte Zeitung, 11.08.2014

Brustimplantate

Erneute Freisprüche für TÜV

KÖLN. Erneuter Erfolg für den TÜV Rheinland: In der juristischen Auseinandersetzung über die Verantwortung für den Einsatz fehlerhafter Brustimplantate des französischen Herstellers Poly Implant Prothèse (PIP) haben die Landgerichte Frankfurt und Nürnberg-Fürth Klagen betroffener Frauen abgewiesen.

Bereits in vorherigen Verfahren hatten die Gerichte keine Verantwortung des TÜV erkennen können. Die Prüfstelle ist nach eigenen Angaben von PIP über das in den Implantaten verwendete Silikon getäuscht worden und hat selbst Strafanzeige gegen das Unternehmen gestellt.

 Der TÜV teile das Interesse der Patientinnen mit PIP-Implantaten an einer umfassenden Aufklärung der kriminellen Handlungen von PIP, heißt es in einer Mitteilung. (iss)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »