Ärzte Zeitung, 12.08.2014

Immobilienanzeigen

Abmahnungen noch nicht rechtens

BERLIN. Wer in kommerziellen Anzeigen zur Veräußerung einer Immobilie bestimmte im Zuge der Energieeinsparverordnung EnEV 2014 geforderte Angaben nicht macht, begeht eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einem Bußgeld bis zu 15.000 Euro abgemahnt werden. Darauf weist der Verband Privater Bauherren (VPB) hin.

Zugleich warnt er vor ungültigen Abmahnungen, die derzeit bereits getätigt würden. So greife diese Abmahnfähigkeit erst zum 1. Mai 2015. Der VPB gibt aber auch gleichzeitig Entwarnung für private Immobilienverkäufer.

Wer seine Immobilie per Aushang im Supermarkt inseriere, dürfe auf die Angaben zum jährlichen Energieverbrauch verzichten. Werde ein Makler eingeschaltet, müsse der die richtigen Angaben machen, so der VPB. (maw)

Topics
Schlagworte
Recht (12041)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »