Ärzte Zeitung, 08.10.2014

Abrechnungsbetrug

Neurochirurg soll fünf Jahre in Haft

ROSTOCK. Im Prozess um Abrechnungsbetrug in Millionenhöhe gegen einen Neurochirurgen vor dem Landgericht Rostock hat die Staatsanwaltschaft eine Haftstrafe von fünf Jahren und ein Berufsverbot gefordert.

Der Rostocker Arzt stellte nach Überzeugung der Anklage Rechnungen für Leistungen, die er nie oder nicht vollumfänglich erbracht hat. Dabei sei ein Gesamtschaden von rund 1,5 Millionen Euro entstanden.

Die Verteidigung plädierte am Dienstag für maximal vier Jahre Haft. Das Urteil soll an diesem Mittwoch gesprochen werden.

Der Prozess läuft seit Juni. Anfangs hatte sich der Mann nicht zu den Vorwürfen geäußert, dann aber in der vergangenen Woche überraschend ein Geständnis abgelegt. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »