Ärzte Zeitung, 18.03.2015

Intimfotos

Haftstrafe für Frauenarzt rechtskräftig

KARLSRUHE. Die wegen Intimfotos von seinen Patientinnen gegen einen Frauenarzt aus dem pfälzischen Schifferstadt verhängte Freiheitsstrafe von dreieinhalb Jahren ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Revisionen des Arztes und ebenso die zweier betroffener Frauen verworfen.

Der Gynäkologe hatte von 2008 bis 2011 insgesamt 1467 heimliche Fotos und in mehreren Fällen zudem medizinisch nicht indizierte "Untersuchungen" und Videoaufnahmen gemacht. Eine couragierte MFA hatte dies der Polizei gemeldet.

Neben der Haftstrafe hatte das Landgericht Frankenthal 2013 ein nun ebenfalls rechtskräftiges Berufsverbot als Gynäkologe für vier Jahre verhängt. (mwo)

Az.: 4 StR 328/14

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »