Ärzte Zeitung, 06.07.2015

Missglückte Operation

Haftstrafe für Chefarzt

MOSBACH. Vor dem Landgericht Mosbach ist am Freitag ein Chirurg wegen gefährlicher Körperverletzung mit Todesfolge zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und neun Monaten verurteilt worden.

Die Staatsanwaltschaft Mosbach wirft dem heute 58-jährigen Angeklagten vor, im Juli 2012 eine 30-jährige Patientin im Krankenhaus in Buchen als Chefarzt operiert und eine in der Op-Planung nicht ausgewiesene Hemihepatektomie vorgenommen zu haben, über die, wie der Angeklagte gewusst habe, die Patientin nicht aufgeklärt worden sei, heißt es in einer Mitteilung des Gerichts.

Nach der Op musste die Patientin in das Uniklinikum Mannheim verlegt werden, wo sie später starb. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (maw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. Offenbar fällt es aber schon Kindern schwer, ihre Bewegungsmuster zu ändern. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethische Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »