Ärzte Zeitung, 28.01.2016

Urteil

Ein Nanogramm THC reicht für Führerscheinentzug

GELSENKIRCHEN. Mangelndes Trennungsvermögen zwischen gelegentlichem Cannabiskonsum und Verkehrsteilnahme, das zum Führerscheinverlust führt, ist auch weiterhin schon ab einem THC-Wert von 1,0 ng/ml im Blutserum anzunehmen.

Die Grenzwertkommission hatte im September 2015 einen Grenzwert von 3,0 ng/ml im Blutserum empfohlen.

Das zuständige Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat nach Informationen des Versicherers Arag entschieden, den in der Rechtsprechung entwickelten Grenzwert beizubehalten.

Nach Anhörung des Vorsitzenden der Grenzwertkommission habe es keinen Anlass gesehen, von der bisherigen Bewertung der Fahrsicherheit abzuweichen. (maw)

Az.: 9 K 1253/15

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »