Ärzte Zeitung, 05.08.2016

Urteil

Krankenkasse muss Magen-Op zahlen

DÜSSELDORF. Haben GKV-Versicherte schon in der Jugend viel versucht, um ihrem Übergewicht beizukommen, und wollen eine Magenverkleinerung, so hat ihre gesetzliche Krankenkasse die dafür nötige Operation zu bezahlen. Das hat das Sozialgericht Düsseldorf entschieden.

"Trotz seit Jugendtagen immer wieder durchgeführter Diäten gelang es der Frau nicht, eine anhaltende Gewichtsreduktion herbeizuführen. Ärztlicherseits wurde ihr bescheinigt, dass die konservative Therapie bei ihr erschöpft und eine relevante Gewichtsreduktion nicht mehr zu erwarten sei", heißt es im Urteil. (bü)

Sozialgericht Düsseldorf

Az.: S 27 KR 351/14

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Metastasen

Immer mehr Männer mit Prostatakrebs in den USA haben schon bei der Diagnose Metastasen. Ihr Anteil hat sich fast verdoppelt. Auch die Inzidenz solcher Tumoren nimmt zu. mehr »

Deutsches Defizit

Diabetes-Prävention, Strategien gegen Polypharmazie, digitale Versorgungsangebote: Neue Initiativen gibt es zuhauf. Doch Patienten müssen davon wissen. Genauo daran hapert es aber. mehr »

"Einfache Ersttherapie ist für fast alle Patienten möglich"

Die antiretrovirale Therapie ist bei neu diagnostizierter HIV-Infektion stets angezeigt, und zwar unabhängig vom Stadium der Infektion oder der Helferzellzahl. mehr »