Ärzte Zeitung, 08.11.2013

Schwarz-Rot

Sind Regresse bald Geschichte?

BERLIN. Union und SPD wollen Regresse nach der jetzigen Form abschaffen. Stattdessen soll es künftig regionale Vereinbarungen zwischen den Krankenkassen und Kassenärztlichen Vereinigungen geben.

Das teilte der Verhandlungsführer der Union, Jens Spahn, der "Ärzte Zeitung" am Freitag mit. Der Grund: "Die Angst vor Regressen verleidet vielen Ärzten den Alltag, sie hält sogar junge Ärzte von dem Weg in die Niederlassung ab. Das wollen wir ändern", so Spahn.

Bis Ende nächsten Jahres sollen die Wirtschaftlichkeitsprüfungen und Regresse durch regionale Vereinbarungen ersetzt werden.

In der entsprechenden Passage aus einem abgestimmten Papier der AG Gesundheit heißt es weiter: "Unberechtigte Regressforderungen bei Retaxationen gegenüber Heilmittelerbringern sollen unterbunden werden." (sun)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hohes Sterberisiko bei Ausbruch in der Adoleszenz

Wenn sich Typ-1-Diabetes in einem besonders vulnerablen Alter manifestiert, brauchen Betroffene viel Aufmerksamkeit. Sie haben ein hohes Risiko, an Komplikationen zu sterben. mehr »

100 Prozent Zustimmung

Die KBV-Vertreterversammlung präsentiert sich in neuer Einigkeit und richtet die Speere – wieder – nach außen. Klare Kante gegenüber dem Gesetzgeber und den Krankenhäusern. "Wir sind auf Kurs", meldete KBV-Chef Gassen. mehr »

Herz-Kreislauf-Risiko von Anfang an im Blick behalten!

Bei RA-Patienten sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die wichtigste Todesursache. Die aktuellen Therapiealgorithmen zielen nicht zuletzt darauf ab, die Steroidexposition zu begrenzen. mehr »