Ärzte Zeitung, 18.08.2014

Europa

Versandapotheken machen Druck bei gefälschter Arznei

DÜSSELDORF. Der Verband der europäischen Versandapotheken (EAMSP) setzt sich für eine schnellere Umsetzung der EU-Richtlinie zu fälschungssicheren Medikamenten ein.

Die 2011 verabschiedete Richtlinie, nach der jede Medikamentenpackung mit Sicherheitsmerkmalen versehen werden soll, mit deren Hilfe die Echtheit und Identifizierung jeder einzelnen Packung möglich sein soll (Falsified Medicine Directive 2011/62/EU), soll ab 2018 umgesetzt werden.

Diesen Zeitpunkt hält der EAMSP nach eigenem Bekunden für zu spät. Denn laut Studien nehme die Zahl der für Patienten schwer erkennbar gefälschten Arzneien - darunter auch Antibiotika oder orale Kontrazeptiva, immer weiter zu. (maw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Personal-Notstand auf deutschen Intensivstationen

Auf deutschen Intensivstationen fehlen mehr als 3000 Spezialpflegekräfte. Die Krankenhäuser wollen reagieren. Das Personal denkt über einen Großstreik nach. mehr »

HIV-Impfung generiert Immunantwort

Eine Impfung gegen HIV ist in frühen klinischen Studien. Erste Ergebnisse sind positiv. mehr »

Warum die Putzhilfe glücklich macht

Putzen, Wäsche waschen, Kochen: Viele Menschen empfinden all das als nervige Pflichten. Wer Geld hat, kann andere für sich arbeiten lassen - und fühlt sich dann zufriedener. Das haben Forscher herausgefunden. mehr »