Ärzte Zeitung, 24.03.2016

Arzneimittel

Verblisterer fordern digitale Weitergabe von Arzneiinfos

BERLIN. Nachdem der Bundesrat eine Entschließung gefasst hat, wonach die Arzneiinformationen für Patienten verständlicher zu gestalten sind (wir berichteten), fordert der Bundesverband Patientenindividueller Arzneimittelverblisterer (BPAV) nun weitere Änderungen.

"Wenn jetzt eine Vereinfachung der Lesbarkeit von Packungsbeilagen gefordert wird, wäre es naheliegend, gleich mit zu entscheiden, dass diese Informationen erstens auch digital zur Verfügung gestellt werden und zweitens dem Apotheker die elektronische Weitergabe gestattet wird.

Damit wäre ein wirklicher Meilenstein mit Blick auf die Arzneimitteltherapiesicherheit im Interesse der Patienten erreicht", so BPAV-Vorsitzende Hans-Werner Holdermann. (maw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Top-Meldungen

Vielversprechende Fortschritte in der Diagnostik

Morbus Alzheimer lässt sich immer zuverlässiger diagnostizieren und von anderen Krankheiten abgrenzen. Seit Kurzem gewährt die Tau-PET präzisere Einblicke in den Krankheitsverlauf – und verbessert damit die Diagnostik. mehr »

"Wir verstehen den Unmut der Ärzte"

Verärgerung bei Ärzten und KVen: Die Deutsche Telekom kündigt Praxen die Routerverträge - zum 21. Oktober! Doch wie bekommen Ärzte dann ihren sicheren Zugang zum KV-Safenet? mehr »

Die Selbstvermessung des eigenen Ichs

Der Markt an Gesundheits-Apps wächst und wächst - derzeit gibt es 379.000 Anwendungen fürs Smartphone oder Tablet. Die Selbstvermessung kennt keine Grenzen. Was sind die Folgen des Optimierungswahns? mehr »