Ärzte Zeitung, 24.10.2016

ADHS-Therapeutika

Verordnung geht zurück

WALDEMS-ESCH. Die Anzahl der Patienten unter 20 Jahren, die mit ADHS-Therapeutika behandelt werden, ist von 2013 auf 2015 um 15 Prozent gesunken.

Das meldet der Marktforscher Insight Health unter Berufung auf aktuelle GKV-Verordnungsdaten.

Auch in den Abverkäufen des pharmazeutischen Großhandels sei in diesem Zeitraum bei ADHS-Therapeutika ein Rückgang der Absatzmenge um fünf Prozent festzustellen.

Im ersten Halbjahr 2016 sei fast die Hälfte der GKV-Verordnungen in diesem Segment von Neurologen ausgestellt worden.

Gut ein Viertel der Medikation werde von Kinderärzten verordnet, und an dritter Stellen folgten mit knapp 15 Prozent Kliniken und Institute. (maw)

[24.10.2016, 07:27:14]
Ralph Meyers 
Verfälschte Statistik
Bereits seit 2 Jahren kursiert diese Statistik. Sie berücksichtigt nur die Verschreibung sogenannter Stimulanzien wie Methylphenidat und Lisdexamphetamin, nicht aber Rezepturen für Amphetaminsulfat, Atomoxetin oder Guanfacin retard.
D.h. die Zahlen sind nur "rückläufig", weil sich die Verschreibungen jetzt auch auf Nicht-Stimulantien und nichterfasste Stimulantien (Rezepturen) verteilen. zum Beitrag »

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