Ärzte Zeitung, 28.04.2016

Umfrage

Netzärzte punkten bei Patienten

NÜRNBERG.Praxisnetze schaffen es tatsächlich, mehr Zufriedenheit und Mehrwert in die Versorgung zu bringen.

Das legt die jüngste Erhebung der Brendan-Schmittmann-Stiftung des NAV-Virchow-Bundes nahe, bei der Ende 2015 mehr als 4000 Patienten des Nürnberger Gesundheitsnetzes Qualität und Effizienz eG (QuE) befragt wurden.

Fast die Hälfte der teilnehmenden Patienten kommen mit einem akuten Problem zum Arzt, ein Viertel wegen einer chronischen Erkrankung.

Über 96 Prozent der Befragten würden ihre Praxis auf alle Fälle weiterempfehlen. 90 Prozent sind zudem mit der Wartezeit auf einen Haus- oder Facharzttermin zufrieden. Vor Ort in der Praxis verbringt die Hälfte weniger als 15 Minuten im Wartezimmer.

Und: Drei Viertel bewerten den Gesamteindruck ihres Arztes mit der Bestnote. In Sachen Vertrauen vergeben 97,2 Prozent ihrem Hausarzt die Note gut oder sehr gut, fast 94 Prozent beurteilen auch die Vertrauensbasis zum Facharzt positiv. (reh)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »