Ärzte Zeitung, 22.01.2013

Förderung

Südwesten will Telemedizin ausbauen

STUTTGART. Um die Telemedizin in der Patientenversorgung zu fördern, stellt das Land Baden-Württemberg 3,5 Millionen Euro für Anbieter von Verbundprojekten zur Verfügung.

Eine Ausschreibung hierzu ist angelaufen. Bewerbungsschluss zur Einreichung von Projekten ist der 8. April 2013.

"Stationäre und ambulante Angebote sollen damit auf regionaler Ebene verzahnt und die Qualität der Versorgung - auch im ländlichen Raum - sichergestellt werden", kündigten Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) und Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD) an.

Trotz vieler bereits am Markt verfügbarer Telemedizinprodukte sei in Deutschland davon bisher nur wenig im Versorgungsalltag angekommen. "Für die Patienten sorgt der Einsatz der Telemedizin oft für eine bessere Lebensqualität", erklärte Bauer. (mm)

|
[04.03.2013, 12:01:38]
Dr. Klaus Eduard Weiers-Croissant 
Telemedizin
Welcher Art soll die Telemedizin denn sein? In der Schweiz gibt es Medgate. Es wird in der Patientenberatung genutzt. Ärzte sitzen in der Zentrale. Die Schweizer Krankenkassen bezahlen die Behandlung. Was ist in Deutschland geplant?

Dr. K. Weiers-Croissant
Internist - Pneumologie - Allergologie - Umweltmedizin - Suchtmedizin - Diabetologie zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Top-Meldungen

Der Chop-Suey-Schwindel

Wenn es einem nach dem Verzehr von chinesischem Essen schwindelig wird, muss das nicht am Pflaumenwein liegen: Geschmacksverstärker rücken in den Fokus. mehr »

Waren auch Ärzte beteiligt?

Im mutmaßlichen Abrechnungsbetrug in der Pflege könnten auch andere Berufsgruppen eine Rolle spielen. Das legen Medienberichte nahe. In Norddeutschland wurden währenddessen Dutzende Pflegeheime und Kliniken durchsucht. mehr »

"Es gab keine konsentierten Bewertungen"

Nach dem GOÄ-Desaster meldet sich jetzt der ehemalige BÄK-Verhandlungsführer Windhorst zu Wort. Er erläutert, warum die GOÄ-Verhandlungen gescheitert sind. mehr »