Ärzte Zeitung, 24.04.2008

BÄK stellt Bedingungen zur Gesundheitskarte

BERLIN (dpa). Die generelle Einführung der elektronischen Gesundheitskarte ist aus Sicht der Bundesärztekammer (BÄK) noch fraglich. Die Ärzte behielten sich die Möglichkeit vor, nein zu sagen, sagte der zuständige Kammerexperte Franz-Joseph Bartmann gestern in Berlin.

Vor der Ausstattung der Karte mit Funktionen wie dem elektronischen Rezept müssten zahlreiche Bedingungen gegeben sein. So müsse es in der freien Entscheidung der Ärzte liegen, ob sie diese Funktionen nutzen wollten.

Zudem müssten auf der Karte selbst nicht nur Daten für den Notfall, sondern weitere medizinische Basisinformationen gespeichert werden. Der BÄK-Vorstand will am morgigen Freitag über sein Positionspapier zur E-Card entscheiden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »