Ärzte Zeitung, 08.05.2008

MeVis Medical Solutions

Digitale Brustaufnahmen in der MeVis-Software.

Foto: Werk

Einen nicht sehr glücklichen Börsengang erlebte im November 2007 die MeVis Medical Solutions AG. Bis zum März 2008 fiel die Aktie von 53 Euro auf 19 Euro, nicht zuletzt weil die Finanzzahlen des Unternehmens auf den ersten Blick nicht sehr ansprechend sind: 2007 ging der Gewinn um mehr als vier Millionen Euro zurück, da die Firma starke Preisnachlässe für ihre Mammografie-Software gewährt hat. Nach Angaben der Geschäftsführung werden die Rückgänge jedoch in diesem Jahr durch wesentlich höhere Verkaufszahlen wieder ausgeglichen werden.

MeVis produziert Software für digitale Radiologie und bewegt sich damit auf der Grenze zwischen einem IT- und einem MedTech-Unternehmen. Bekannt geworden ist die MeVis-Software Hepa Vision, die Chirurgen hilft, die Schnittführung schon vor der Operation eines Lebertumors zu planen. (ava)

Lesen Sie dazu auch:

Lesen Sie dazu auch den Kommentar:

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gefahr im Vekehr oder alles im grünen Bereich?

Patienten, die Cannabispräparate in Dauermedikation haben, dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Eine wissenschaftliche Debatte über ein erhöhtes Verkehrssicherheitsrisiko wurde noch nicht geführt. mehr »

Frau hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld

Hat eine Frau Anspruch auf Schmerzensgeld, wenn ein Arztfehler zu Impotenz des Mannes führt? Das OLG Hamm verneint – und gibt eine Begründung. mehr »

Tausende Pfleger ergreifen die Flucht

Großbritannien gehen die Pflegekräfte aus: Zu groß ist die Unzufriedenheit mit dem System. Sie zeigt sich zunehmend auch bei Patienten. mehr »