Ärzte Zeitung, 26.06.2008

Nürnberger verspricht Kunden stabile Beiträge

KÖLN (iss). Die Nürnberger Krankenversicherung will im Wettbewerb mit stabilen Beiträgen punkten.

In den verkaufstärksten Vollversicherungstarifen wird der Versicherer bis Ende 2009 die Preise nicht erhöhen, versprach das Unternehmen. Auch die Auswirkungen der Gesundheitsreform auf die PKV-Prämien würden die Bestandskunden der Nürnberger bis Ende nächsten Jahres nicht betreffen.

"Die Nürnberger Krankenversicherung sieht sich für die Zukunft mit den verbesserten Wechselmöglichkeiten von Neukunden zwischen den Anbietern privater Krankenversicherungen ab 2009 bestens gerüstet", teilte das Unternehmen mit.

Der Versicherer, der zur Nürnberger Versicherungsgruppe gehört, hat die Zahl der Vollversicherten im vergangenen Jahr leicht um 500 auf über 39 000 gesteigert. Davon haben zwei Drittel eine Deckung aus der Serie "Tarif mit Optionsrecht für Preisbewusste", die jetzt von der Preisgarantie profitieren.

Das sind günstige Einsteigertarife, die Kunden die Möglichkeit geben, nach drei Jahren ohne eine erneute Gesundheitsprüfung in einen höherwertigen Versicherungsschutz zu wechseln.

Die Beitragseinnahmen des PKV-Unternehmens stiegen 2007 um 9,5 Prozent auf 137 Millionen Euro.

Topics
Schlagworte
Unternehmen (10923)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Medikamente auch einmal beherzt absetzen!

Viele Ärzte scheuen sich, Medikamente abzusetzen - obwohl sie wissen, dass dies Patienten oft hilft. Neuseeländische Wissenschaftler haben zwei paradoxe Gründe dafür gefunden. mehr »

Geht's auch etwas modischer in der Klinik?

Unsere Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler hat Verständnis für die Klinik-Kleidungsvorschriften. Doch mit ein klein wenig Fantasie könnte man auch den unvermeidlichen Kasack hübscher gestalten, meint sie. mehr »

Sport im Alter schützt vielleicht vor Demenz

Dass Sport nicht Mord bedeutet, wissen Forscher schon lange. Jetzt haben Alters- und Sportwissenschaftler messen können, wie Sport das Gehirn im Alter verändert. Dient Fitness als Demenzprävention? mehr »