Ärzte Zeitung online, 08.08.2008

Terrakotta-Krieger treffen in Peking auf Medizintechnik

PEKING (maw). Der US-amerikanische Gesundheitskonzern Johnson & Johnson lässt in Peking während der Olympischen Spiele Terrakotta-Krieger und neueste Medizintechnik aufeinandertreffen - und zwar im firmeneigenen Pavillon auf dem Olympischen Green.

Im Fokus der Aufmerksamkeit der Olympia-Besucher: Ein Terrakotta-Krieger im Pavillon des Unternehmens Johnson & Johnson.

Foto: Johnson & Johnson

Als Teil der im Pavillon stattfindenden Ausstellung "Caring World" (Soziale Welt), die das Engagement des Unternehmens in den Bereichen Fürsorge und Schaffung einer gesünderen Gesellschaft auf der ganzen Welt präsentieren soll, bietet Johnson & Johnson den Besuchern der Olympischen Spiele 2008 in Peking nach eigenen Angaben die Möglichkeit, eine seltene Ausstellung der echten Qin Shi Huang Terrakotta-Armee zu erleben.

Der Johnson & Johnson Pavillon und die "Caring World"-Ausstellung werden während der Olympischen Spiele für Besucher von Samstag, den 9. August, bis Samstag, den 23. August, von 9 bis 22 Uhr, am Olympischen Green geöffnet sein.

Die Ausstellung "Caring World" umfasst eine Serie von acht interaktiven Hightech-Ausstellungen, darunter die Installation "Vital Technologies" (Lebenswichtige Technologien), die zeigt, wie Medizintechnik Lebensfreude wiederbringen kann.

Die Krieger der Qin Shi Huang Terrakotta-Armee sollen den Höhepunkt der Pavillon-Erfahrung darstellen. Zur Feier der langen Partnerschaft zwischen Johnson & Johnson und dem chinesischen Qin Shi Huang Terrakotta-Armee-Museum, um diese wertvollen Relikte zu schützen und zu erhalten, werden fünf echte Qin Shi Huang Terrakotta-Soldaten im Pavillon der Olympischen Spiele ausgestellt: ein stehender Bogenschütze, ein kniender Bogenschütze, zwei Offiziere und ein in Bruchstücken erhaltener Krieger.

Die Verbundheit des Konzerns mit den historischen Kriegern besteht schon länger. Als aufgrund mehrerer Pilzstämme die Terrakotta-Armee in den späten 1990er Jahren in Mitleidenschaft gezogen wurde, starteten Xian-Janssen Pharmaceuticals Ltd. (XJP) und Janssen Pharmaceutica in Belgien, beide Unternehmen von Johnson & Johnson, rasch eine Zusammenarbeit mit Museumswissenschaftlern, um vor Ort ein Labor für die Pilzforschung zu errichten und die Leistungsfähigkeit der Wissenschaftler hinsichtlich einer Anti-Pilz-Lösung zu fördern. Des Weiteren arbeiteten die Unternehmen eng mit Museumswissenschaftlern zusammen, um die antifungalen Lösungen des Unternehmens an die Erfordernisse anzupassen und so bei der Erhaltung der Relikte behilflich zu sein.

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