Ärzte Zeitung online, 15.08.2008

Medizinproduktehersteller Hartmann blickt auf gutes Halbjahr

HEIDENHEIM (eb). Der Medizinproduktehersteller Hartmann aus dem schwäbischen Heidenheim an der Brenz hat im ersten Halbjahr 2008 sowohl Umsatz als auch Ergebnis steigern können. Das größte Umsatzplus entfiel dabei nach eigenen Angaben auf das medizinische Kernsegment.

Die Umsatzerlöse nahmen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,4 Prozent auf 678,5 Millionen Euro zu. Trotz der höheren Rohstoff- und Energiekosten habe sich das operative Konzernergebnis um 22,1 Prozent auf 22,5 Millionen Euro verbessert.

Unter Berücksichtigung negativer Währungseffekte in Höhe von 0,3 Prozentpunkten und positiver Effekte aus Akquisitionen in Höhe von 0,5 Prozentpunkten lag das organische Umsatzwachstum innerhalb der Hartmann-Gruppe bei 7,2 Prozent. Wesentlich zum Gesamtwachstum beigetragen haben die drei medizinischen Kernsegmente Wundbehandlung, Inkontinenzversorgung und Risikoschutz im OP mit einem Umsatzplus und einer Steigerung der Absatzmenge um jeweils 8,5 Prozent.

Im Segment OP-Management nahmen die Umsatzerlöse in den ersten sechs Monaten des Jahres um 13,8 Prozent auf 105,8 Millionen Euro zu. Im Segment Wundmanagement konnte der Umsatz um 8,4 Prozent auf 204,4 Millionen Euro gesteigert werden. Im Segment Inkontinenzmanagement erhöhten sich die Umsatzerlöse gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 6,5 Prozent auf 252,4 Millionen Euro.

Der Anteil der medizinischen Kernsegmente am Gesamtumsatz der Hartmann-Gruppe lag bei 82,9 Prozent. Bei den weiteren Konzernaktivitäten verzeichnete das Unternehmen ein Umsatzplus von 2,4 Prozent auf 115,9 Millionen Euro.

Topics
Schlagworte
Unternehmen (10787)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hohes Sterberisiko bei Ausbruch in der Adoleszenz

Wenn sich Typ-1-Diabetes in einem besonders vulnerablen Alter manifestiert, brauchen Betroffene viel Aufmerksamkeit. Sie haben ein hohes Risiko, an Komplikationen zu sterben. mehr »

100 Prozent Zustimmung

Die KBV-Vertreterversammlung präsentiert sich in neuer Einigkeit und richtet die Speere – wieder – nach außen. Klare Kante gegenüber dem Gesetzgeber und den Krankenhäusern. "Wir sind auf Kurs", meldete KBV-Chef Gassen. mehr »

Herz-Kreislauf-Risiko von Anfang an im Blick behalten!

Bei RA-Patienten sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die wichtigste Todesursache. Die aktuellen Therapiealgorithmen zielen nicht zuletzt darauf ab, die Steroidexposition zu begrenzen. mehr »