Ärzte Zeitung, 22.08.2008

Campus-Projekt im Ruhrgebiet sorgt für Ärger

AACHEN (akr). Der Standort des von der Landesregierung in Nordrhein-Westfalen geplanten Gesundheitscampus im Ruhrgebiet findet nicht die ungeteilte Zustimmung in allen Regionen des Landes.

Vertreter der Stadt und der Gesundheitswirtschaft in Aachen haben gemeinsam eine Protestnote an Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann verfasst. Die Proteste richten sich gegen die Umsetzung des Projekts "Gesundheitscampus NRW", mit dem die Kräfte der Gesundheitswirtschaft gebündelt werden sollen.

So wird sich auf dem Campus das Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit ansiedeln. Ebenso soll das Epidemiologische Krebsregister von Münster dorthin umziehen wie auch Zentrum für Telematik im Gesundheitswesen aus Krefeld. Herzstück des Projekts ist eine staatliche Fachhochschule für nichtärztliche Gesundheitsberufe.

Politiker und Unternehmer aus Aachen fordern, dass der Bereich der anwendungsorientierten Medizintechnik in Aachen angesiedelt wird, wo die Universität als einzige in NRW den Status als Eliteuniversität erhalten hat.

Topics
Schlagworte
Unternehmen (10926)
Personen
Karl-Josef Laumann (418)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Personal-Notstand auf deutschen Intensivstationen

Auf deutschen Intensivstationen fehlen mehr als 3000 Spezialpflegekräfte. Die Krankenhäuser wollen reagieren. Das Personal denkt über einen Großstreik nach. mehr »

HIV-Impfung generiert Immunantwort

Eine Impfung gegen HIV ist in frühen klinischen Studien. Erste Ergebnisse sind positiv. mehr »

Warum die Putzhilfe glücklich macht

Putzen, Wäsche waschen, Kochen: Viele Menschen empfinden all das als nervige Pflichten. Wer Geld hat, kann andere für sich arbeiten lassen - und fühlt sich dann zufriedener. Das haben Forscher herausgefunden. mehr »