Ärzte Zeitung online, 17.11.2008

Deutschland-Chef von Sanofi-Aventis will Standort Höchst stärken

FRANKFURT/MAIN (dpa/lhe). Der neue Deutschland-Chef des französischen Pharmakonzerns Sanofi-Aventis, Martin Siewert, will den Frankfurter Standort weiter ausbauen. "Mein oberstes Ziel ist es, Höchst langfristig strategisch zu positionieren", sagte Siewert am Montag der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX.

Rund 10 000 Menschen beschäftigt der französische Pharmakonzern hierzulande - alleine 8 000 auf dem ehemaligen Werksgelände der Hoechst AG. Sowohl in der Forschung und Entwicklung wie auch in der Produktion sei Sanofi-Aventis in Frankfurt sehr breit aufgestellt, sagte Siewert, der seit Anfang September Vorsitzender der Geschäftsführung von Sanofi-Aventis Deutschland ist. Ein großer Schwerpunkt - aber nicht der einzige - seien die Insuline.

Höchst ist seit der Aventis-Übernahme durch Sanofi-Synthelabo im Jahr 2004 einer der bedeutenden Sanofi-Standorte weltweit. Im Industriepark befindet sich ein Forschungs- und Entwicklungszentrum, die zentrale Produktion von Medikamenten für Zuckerkranke mit dem Flaggschiff, dem Langzeitinsulin Lantus®, und die Fertigung der Insulin-Pens.

Erst im Oktober hatte Sanofi-Aventis am Standort das 125-jährige Jubiläum gefeiert und für 150 Millionen Euro ein Werk für die Insulin-Pens, Applikatoren für Diabetesmittel, errichtet.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gefahr im Vekehr oder alles im grünen Bereich?

Patienten, die Cannabispräparate in Dauermedikation haben, dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Eine wissenschaftliche Debatte über ein erhöhtes Verkehrssicherheitsrisiko wurde noch nicht geführt. mehr »

Frau hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld

Hat eine Frau Anspruch auf Schmerzensgeld, wenn ein Arztfehler zu Impotenz des Mannes führt? Das OLG Hamm verneint – und gibt eine Begründung. mehr »

Tausende Pfleger ergreifen die Flucht

Großbritannien gehen die Pflegekräfte aus: Zu groß ist die Unzufriedenheit mit dem System. Sie zeigt sich zunehmend auch bei Patienten. mehr »