Ärzte Zeitung online, 25.11.2008

Strategiedivergenzen bei Weleda: Mitglied der Geschäftsleitung geht

SCHWÄBISCH GMÜND (dpa/maw). Im Streit um die Strategie bei dem auf anthroposophische Arzneimittel und Naturkosmetik spezialisierten Schweizer Hersteller Weleda wird Konzernleitungs-Mitglied Rudolf Frisch das Unternehmen verlassen.

In der Konzernleitung habe es zuletzt unüberbrückbare Gegensätze gegeben, sagte ein Unternehmenssprecher am Dienstag in Schwäbisch Gmünd. Der Streit habe sich an der Frage entzündet, wie Weleda seine Produkte ausliefern sollte. Details nannte der Sprecher nicht. Frisch, der im Konzern verantwortlich für den Produktionsbetrieb und zugleich Mitglied der Geschäftsleitung der deutschen Tochtergesellschaft Weleda AG war, werde das Unternehmen zum 31. August 2009 verlassen. Er werde aber sofort freigestellt, so Weleda. Seine Aufgaben übernehmen Peter Braun und Marc Follmer.

Weltweit sind 1 600 Mitarbeiter bei Weleda tätig, davon 680 in Deutschland.

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