Ärzte Zeitung online, 15.01.2009

Deutsche-Bank-Chef Ackermann mit Kreislaufkollaps vorübergehend in Krankenhaus

FRANKFURT/BERLIN (dpa). Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann ist am Mittwochabend nach einem Kreislaufkollaps in Berlin vorübergehend in ein Krankenhaus gebracht worden. Das erfuhr die dpa am Donnerstag aus Kreisen der Bank, die damit einen Bericht des "Berliner Kurier" bestätigten.

"Ich kann bestätigen, dass er zu einem kurzen ärztlichen Check in einem Krankenhaus war", sagte Deutsche-Bank-Sprecher Roland Weichert am Donnerstag in Frankfurt. Anschließend sei Ackermann (60) in sein Hotel zurückgekehrt. "Jetzt arbeitet er wieder", sagte Weichert.

Die Deutsche Bank hatte am Mittwoch den ersten Milliardenverlust in ihrer Geschichte eingeräumt: 3,9 Milliarden Euro Verlust verbuchte die Deutsche Bank im vergangenen Jahr - nach einem Rekordgewinn von 6,5 Milliarden Euro 2007. In dem von der Krise besonders gebeutelten vierten Quartal fielen den vorläufigen Zahlen zufolge 4,8 Milliarden Euro Verlust nach Steuern an.

Am Mittwochabend hielt sich Ackermann bei einem Neujahrsempfang der Bank in Berlin auf. Laut Weichert habe er sich nach dem Empfang kurz unwohl gefühlt, was vermutlich am Essen gelegen habe.

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