Ärzte Zeitung online, 15.01.2009

Zeitungsbericht: Pharmakonzern Eli Lilly will Streit wegen Zyprexa beilegen

NEW YORK (dpa).- Nach jahrelangen Auseinandersetzungen wegen früherer Vermarktungsmethoden für das Schizophrenie-Mittel Zyprexa will der US-Pharmakonzern Eli Lilly einem Pressebericht zufolge den Streit beilegen.

Eli Lilly werde eine Strafe von 1,4 Milliarden Dollar (gut eine Milliarde Euro) zahlen, berichtete die "New York Times" am Donnerstag unter Berufung auf Verhandlungskreise. Bereits im dritten Quartal 2008 hatte der Konzern die Strafe in seinen Bilanzen verbucht und war deshalb in die roten Zahlen gerutscht (wir berichteten). Die Untersuchungen der Behörden zu Zyprexa liefen mehr als fünf Jahre lang.

Die Vorwürfe richteten sich gegen das Marketing für das Medikament. Eli Lilly soll zwischen den Jahren 2000 und 2003 Ärzte ermuntert haben, das Medikament unter anderem bei altersbedingter Demenz zu verschreiben. Es war jedoch nur für die Behandlung von Schizophrenie und manisch-depressive Erkrankungen zugelassen.

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