Ärzte Zeitung, 06.02.2009

Pfizer: Gewappnet für die Zukunft

Monatelang dauerten die Gespräche für den größten Deal in der Pharmabranche seit neun Jahren. Verhandlungsführer auf Pfizer-Seite war ein Neuling in der Pharmabranche.

Jeffrey Kindler, Vorstandsvorsitzender von Pfizer

Foto: Pfizer

Pfizer-Vorstandsvorsitzender Jeffrey Kindler ist erst seit vier Jahren an Bord, von Haus aus ist der 53-Jährige Jurist - Absolvent der Eliteuniversität Harvard. Seine ersten Berufserfahrungen sammelte er als Anwalt und später bei General Electric und McDonald's.

Bis zu seiner Beförderung vom Vorstand zum Vorstandsvorsitzenden im Jahr 2006 wirkte Kindler bei Pfizer eher im Hintergrund, zuletzt als Chef der Rechtsabteilung.

Der Druck auf Kindler war groß: Durch auslaufende Patente wird Pfizer in den kommenden Jahren wichtige Umsatzanteile verlieren. Mit Sparmaßnahmen allein konnte Kindler darauf nicht reagieren. Jetzt scheint der neue Branchenführer gewappnet für Neues.(ava)

Lesen Sie dazu auch:
Substanzerhalt statt Höhenflug
Ein neuer Riese auch in Deutschland
Was Sie über die Fusion wissen sollten
Die Pipeline von Pfizer: Keiner investiert mehr Geld
Wyeth: Schon früh auf Biotech gesetzt
Die Pipeline von Wyeth: Ein Impfstoffspezialist

Atorvastatin (Sortis®) ist das umsatzstärkste Medikament der Welt.


Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »