Ärzte Zeitung online, 05.02.2009

Procter & Gamble will Pharmaziegeschäft abstoßen

New York (dpa). Der US-Konsumgüterriese Procter & Gamble (P&G) will sich einem Zeitungsbericht zufolge von seinem milliardenschweren Pharmaziegeschäft trennen. Der Konzern suche mit der Investmentbank Goldman Sachs nach einem Käufer oder anderen Wegen für einen Rückzug. Das berichtet die "Financial Times" am Donnerstag unter Berufung auf Insider.

Zum Pharmaziegeschäft von P&G zählten rezeptpflichtige Medikamente etwa für Magen-Darm-Krankheiten, Muskel- und Knochenbeschwerden sowie für Frauenleiden. Der Bereich komme auf Umsätze von zwei Milliarden Dollar, so die Zeitung. Das Geschäft sei Teil der Gesundheitssparte des Konzerns mit Jahreserlösen von fast 15 Milliarden Dollar (etwa 11,7 Milliarden Euro).

P&G trennte sich zuletzt bereits von Randbereichen und nicht ausreichend gewinnträchtigen Geschäftsfeldern, so etwa zuletzt von der Kaffeemarke "Folgers". Im vergangenen Geschäftsquartal erzielte der Konzern durch den Verkauf einen kräftigen Gewinnsprung.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Gröhes Sonnenschein-Politik

Bei der Eröffnung des Ärztetags weiß sich der Gesundheitsminister bei Partnern. Kritik hat Gröhe nur für den Koalitionspartner übrig und freut sich auf ein Wiedersehen beim Ärztetag 2018. mehr »

Berichte, Videos und Tweets rund um den Deutschen Ärztetag

Begleiten Sie den 120. Deutschen Ärztetag in Freiburg mit uns online. Die "Ärzte Zeitung" berichtet vom 23.-26.5. live und aktuell über alle wichtigen Ereignisse und Debatten. mehr »

"Turbolader einer Zwei-Klassen-Medizin"

Die Einheitsversicherung als Garant für Gerechtigkeit im Versorgungssystem? Aus Sicht von BÄK-Präsident Professor Frank Ulrich Montgomery eine fatale Fehleinschätzung. Die "Ärzte Zeitung" dokumentiert Auszüge aus seiner Ärztetags-Eröffnungsrede. mehr »