Ärzte Zeitung online, 05.02.2009

Procter & Gamble will Pharmaziegeschäft abstoßen

New York (dpa). Der US-Konsumgüterriese Procter & Gamble (P&G) will sich einem Zeitungsbericht zufolge von seinem milliardenschweren Pharmaziegeschäft trennen. Der Konzern suche mit der Investmentbank Goldman Sachs nach einem Käufer oder anderen Wegen für einen Rückzug. Das berichtet die "Financial Times" am Donnerstag unter Berufung auf Insider.

Zum Pharmaziegeschäft von P&G zählten rezeptpflichtige Medikamente etwa für Magen-Darm-Krankheiten, Muskel- und Knochenbeschwerden sowie für Frauenleiden. Der Bereich komme auf Umsätze von zwei Milliarden Dollar, so die Zeitung. Das Geschäft sei Teil der Gesundheitssparte des Konzerns mit Jahreserlösen von fast 15 Milliarden Dollar (etwa 11,7 Milliarden Euro).

P&G trennte sich zuletzt bereits von Randbereichen und nicht ausreichend gewinnträchtigen Geschäftsfeldern, so etwa zuletzt von der Kaffeemarke "Folgers". Im vergangenen Geschäftsquartal erzielte der Konzern durch den Verkauf einen kräftigen Gewinnsprung.

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