Ärzte Zeitung, 11.02.2009

Lilly Deutschland steigert Umsatz im vierten Quartal

BAD HOMBURG (reh). Eine deutliche Umsatzsteigerung bei neuen Produkten bescherte Lilly Deutschland ein insgesamt stabiles Jahresergebnis für 2008. Im vierten Quartal verzeichnete die deutsche Dependance des US-Pharmaunternehmens sogar ein Umsatzwachstum von fünf Prozent.

Allein im vierten Quartal 2008 legten die neueren Medikamente um 24,1 Prozent im Umsatz zu. Für das Gesamtjahr 2008 stieg ihr Umsatz um 24,3 Prozent auf 214 Millionen Euro. Damit hätten die neuen Medikamente zu 44 Prozent den Jahresumsatz getragen, meldet die Lilly Deutschland GmbH. Insgesamt erwirtschaftete Lilly in 2008 einen Umsatz von 483,3 Millionen Euro. Zwar verbuchte Lilly damit einen Rückgang von zwei Prozent im Vergleich zu 2007. Dieser sei aber hauptsächlich durch den vorübergehenden Verlust des Zyprexa®-Patents (Olanzapin) entstanden.

Der Mutterkonzern Eli Lilly and Company verbuchte 2008 einen Umsatz von 20,38 Milliarden US-Dollar (ca. 15,8 Milliarden Euro).

Topics
Schlagworte
Unternehmen (10477)
Wirkstoffe
Olanzapin (120)
Personen
Eli Lilly (120)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »