Ärzte Zeitung, 03.03.2009

Bayer wächst trotz Einbrüchen weiter

LEVERKUSEN (iss). Trotz positiver Aussichten für das Gesundheits- und das Pflanzenschutzgeschäft erwartet der Bayer-Konzern ein schwieriges Jahr 2009. Grund sind neben der Finanzkrise vor allem starke Einbrüche im Kunststoffsektor. "Doch wir fühlen uns gut aufgestellt und sind weiter relativ zuversichtlich", sagte Bayer-Chef Werner Wenning bei der Vorstellung der Jahresergebnisse 2008 in Leverkusen.

Dabei konnte Wenning viel Positives berichten. "2008 war das operativ erfolgreichste Jahr in der langen Geschichte von Bayer." Der bereinigte Konzernumsatz stieg um 4,4 Prozent auf 32,9 Milliarden Euro. Davon stammten 15,4 Milliarden Euro von Bayer Health Care, ein Plus von 6,9 Prozent. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und immateriellen Vermögenswerten (EBITDA) verbesserte sich um 2,3 Prozent auf 6,9 Milliarden Euro.

Für 2009 rechnet Bayer mit einem Umsatz von rund 32 Milliarden Euro und einem Rückgang des EBITDA um nicht mehr als fünf Prozent. Nennenswerte Akquisitionen schloss Wenning für 2009 aus. Im Vordergrund stehe der Schuldenabbau. Gleichzeitig investiert Bayer mit 2,9 Milliarden Euro nach 2,7 Milliarden Euro mehr in Forschung und Entwicklung als je zuvor.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Werden europäische Männer immer unfruchtbarer?

Männern haben immer weniger Spermien. Direkte Rückschlüsse auf Fruchtbarkeit erlaubt das nicht – es könnte aber nur die Spitze eines Eisbergs gesundheitlicher Probleme sein. mehr »

Psychotherapie soll künftig Unifach werden

Ein einheitliches Berufsbild, Studium an der Uni. Die Psychotherapeutenausbildung steht vor umwälzenden Veränderungen. Kritiker vermissen beim Entwurf aber Konkretes zum Thema Weiterbildung. mehr »

Ist die menschliche Entwicklung am Ende?

Über Hunderttausende von Jahren ist der Mensch zu dem geworden, was er heute ist. Und nun? Ein Grimme-Preisträger fragt sich, ob Unsterblichkeit erstrebenswert ist und wohin uns die Evolution führen wird - oder kann der Mensch sie austricksen? mehr »