Ärzte Zeitung online, 26.03.2009

Stada von Krise erwischt - Ergebnis geht um 27 Prozent zurück

Bad Vilbel (dpa). Die Gewinne des Pharmaunternehmens Stada sind angesichts der Wirtschaftskrise zusammengeschmolzen. Das Konzernergebnis brach im abgelaufenen Geschäftsjahr um 27 Prozent auf 76,2 Millionen Euro ein, wie Deutschlands drittgrößter Generikahersteller am Donnerstag in Bad Vilbel mitteilte.

Für 2009 zeigte sich Stada wenig optimistisch. Der Gewinn wurde unter anderem durch das schwierige Umfeld, außerplanmäßige Abschreibungen und Währungseffekte belastet, hieß es in der Mitteilung des MDAX-Konzerns. Ob die erwartete Erholung des Geschäftsverlaufs im zweiten Halbjahr die Rückgänge des ersten Halbjahres ausgleichen kann, sei offen. Stada-Aktionäre sollen 2008 eine deutlich gekürzte Dividende von 0,52 Euro nach 0,71 Euro im Vorjahr erhalten.

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