Ärzte Zeitung online, 03.04.2009

BASF: Behörden genehmigen Ciba-Übernahme

LUDWIGSHAFEN (dpa). Die US-Wettbewerbsbehörde Federal Trade Commission (FTC) und die chinesische Wettbewerbsbehörde MOFCOM haben die Übernahme des Schweizer Spezialchemiekonzerns Ciba durch BASF genehmigt. Die Zustimmung sei am Donnerstag erfolgt und es seien keine weiteren Auflagen erteilt worden, die über die der EU-Kommission vom 12. März hinausgegangen seien

Geplanter Übernahmetermin sei der 9. April, gab der Pharma- und Chemiekonzern am Abend in Ludwigshafen bekannt. Mit dem Kauf von Ciba will BASF das Spezialchemiegeschäft weiter ausbauen und sich damit von der Konjunktur unabhängiger machen

Die Auflage der EU-Kommission vom März, noch vor Vollzug des Übernahmeangebots einen Kaufvertrag über die Veräußerung des Ciba-Geschäfts mit dem Licht-Stabilisator CHIMASSORB 119 FL (HALS) abzuschließen, sei erfüllt worden. Käufer sei das italienische Unternehmen Sabo.

BASF will für Ciba 50,00 Franken je angedienter Aktie zahlen. Anschließend werde BASF rund 95,8 Prozent der Ciba-Aktien halten. Angediente Aktien können noch bis zum 3. April auf der zweiten Linie der SIX Swiss Exchange gehandelt werden. Ciba-Aktien, die nicht im Rahmen des Übernahmeangebots angedient wurden, können bis auf weiteres an der SIX Swiss Exchange gehandelt werden.

Topics
Schlagworte
Unternehmen (10658)
Organisationen
BASF (114)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Antibiotika gegen Rückenschmerzen

Verursachen Bakterien heftige Bandscheiben-Beschwerden? Für Forschungen zur Behandlung von Rückenschmerzen mit Antibiotika wurde jetzt der Deutschen Schmerzpreis verliehen. mehr »

Ethikrat sucht nach dem goldenen Mittelweg

Wann ist eine medizinische Zwangsbehandlung fürsorglicher Schutz, wann ein unangemessener Eingriff? Diesen Fragen widmet sich aktuell der Deutsche Ethikrat. mehr »

Ein Wettbewerbsverbot ohne Entschädigung ist ungültig

Wettbewerbsverbot ohne Karenzentschädigung? Das geht nicht, urteilt das Bundesarbeitsgericht. Ist das im Arbeitsvertrag dennoch so vorgesehen, können Arbeitnehmer nachträglich aber kein Geld einklagen. mehr »