Ärzte Zeitung, 09.04.2009

Aufatmen bei Firmen- und Verbraucherpleiten

WIESBADEN (dpa). Die Zahl der Firmenpleiten stagniert. Im Januar wurden in Deutschland 2444 Unternehmensinsolvenzen gemeldet, 0,1 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Stark gesunken ist die Zahl der Verbraucherinsolvenzen: Sie gingen um 12,8 Prozent auf 7901 Fälle zurück. Die Schwankungen bei Verbraucherinsolvenzen gehen auch auf Änderungen der Rechtslage zurück. Für den Vergleich wurden nur die Daten aus 15 Bundesländern ausgewertet, da es in Nordrhein-Westfalen 2008 Probleme mit der Datenerhebung gab.
Im gesamten Jahr 2008 waren erstmals seit Einführung des neuen Insolvenzrechts vor fast einem Jahrzehnt weniger Insolvenzen gezählt worden. Bei den Verbrauchern fiel der Rückgang mit 7,1 Prozent stärker aus als bei den Unternehmen mit 4,5 Prozent.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »