Ärzte Zeitung online, 14.04.2009

Woolworth Deutschland stellt Insolvenzantrag

FRANKFURT/MAIN (dpa). Die Billigkaufhauskette Woolworth Deutschland hat einen Insolvenzantrag gestellt. Das teilte das Frankfurter Amtsgericht am Dienstag mit.

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Frankfurter Rechtsanwalt Ottmar Hermann bestellt. Der Antrag sei am vergangenen Samstag eingegangen.

Das operative Geschäft von Woolworth Deutschland gehört dem Finanzinvestor Argyll. Die Kette DWW Woolworth Deutschland GmbH & Co. KG beschäftigt etwa 11 000 Menschen. Der neue Chef der Billigkaufhauskette, Stefan Rohrer, hatte Anfang April nach nur vier Wochen im Amt aufgegeben. Zu den Gründen hatte das Unternehmen damals keine Angaben gemacht.

Noch im Februar hatte der damalige Woolworth-Chef Robert Brech von Chancen in der Wirtschaftskrise gesprochen. Das von dem bereits untergegangenen britischen Konzern Woolworths unabhängige Unternehmen sehe sich trotz trister Großwetterlage im Handel gut aufgestellt. "Wir sind stabil", erklärte Brech damals.

Topics
Schlagworte
Unternehmen (10807)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hypertonie in jungen Jahren erhöht Risiko für den Nachwuchs

Das Alter, in dem sich ein Bluthochdruck manifestiert, beeinflusst nicht nur die persönliche Prognose eines Patienten, sondern wohl auch das Erkrankungsrisiko seiner Kinder. mehr »

Medienanamese künftig Bestandteil der U-Untersuchungen?

Schon bei Babys und Kleinkindern machen sich die Folgen übermäßigen Medienkonsums bemerkbar. Das geht aus der neuen BLIKK-Studie hervor. Pädiater reagieren besorgt. mehr »

Deutsche überschätzen Ebola-Gefahr und unterschätzen Masern

Im Mittelpunkt medialer Berichterstattung stehen meist große globale Bedrohungen wie Ebola und Zika. Doch Experten haben ganz andere übertragbare Erkrankungen im Visier. mehr »