Ärzte Zeitung online, 15.04.2009

Bezahlsender Premiere wegen überhöhter Abonnentenzahl verklagt

MÜNCHEN/FRANKFURT (dpa). Das Eingeständnis überhöhter Abonnentenzahlen des Bezahlsenders Premiere hat ein juristisches Nachspiel.

Vor dem Landgericht Frankfurt sei eine erste Klage von zwei Anlegern wegen fehlerhafter Angaben zu den Abozahlen in den Börsenprospekten 2005 und 2007 eingereicht worden, teilte die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte am Dienstagabend in München mit. Der Bezahlsender hatte Anfang Oktober 2008 die eigenen Angaben zu seiner Kundenzahl um rund ein Fünftel gesenkt und damit die Börsen schockiert.

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