Ärzte Zeitung, 24.04.2009

Lauschangriff in Asklepios Kliniken

HAMBURG (di). In der Zentrale der Asklepios Kliniken Hamburg sind ein versteckter Sender und technische Auffälligkeiten an den Telefonen von fünf Mitarbeitern entdeckt worden. Ob und von wem die Telefone abgehört wurden, ist noch unklar. Die Staatsanwaltschaft ist eingeschaltet. Betroffen sind die Büros der drei Hamburger Geschäftsführer, der Gesamtbetriebsratsvorsitzenden und des Konzernbereichsleiters des Asklepios Klinik Konzerns. Entdeckt wurden die Auffälligkeiten vor drei Wochen im Zuge einer Inspektion. Die Entdeckung wurde erst jetzt publik, um interne Ermittlungen, die jedoch kein Ergebnis brachten, nicht zu gefährden. Nach Angaben von Asklepios ist noch nicht geklärt, ob die Abhöranlage überhaupt in vollem Umfang betriebsfähig war. Der Klinikkonzern betonte: "Gemeinsames Ziel aller Betroffenen ist die rasche Klärung des Sachverhalts."

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Metastasen

Immer mehr Männer mit Prostatakrebs in den USA haben schon bei der Diagnose Metastasen. Ihr Anteil hat sich fast verdoppelt. Auch die Inzidenz solcher Tumoren nimmt zu. mehr »

Deutsches Defizit

Diabetes-Prävention, Strategien gegen Polypharmazie, digitale Versorgungsangebote: Neue Initiativen gibt es zuhauf. Doch Patienten müssen davon wissen. Genauo daran hapert es aber. mehr »

"Einfache Ersttherapie ist für fast alle Patienten möglich"

Die antiretrovirale Therapie ist bei neu diagnostizierter HIV-Infektion stets angezeigt, und zwar unabhängig vom Stadium der Infektion oder der Helferzellzahl. mehr »