Ärzte Zeitung online, 30.04.2009

Fresenius Medical Care steigert Gewinn

BAD HOMBURG (ava). Der zu dem Bad Homburger Gesundheitskonzern Fresenius gehörende Dialysespezialist Fresenius Medical Care (FMC) hat den Gewinn im abgelaufenen ersten Quartal gesteigert. Die in US-Dollar bilanzierende FMC konnte den Überschuss um sieben Prozent auf 198 Millionen Dollar (149 Millionen Euro) verbessern.

Das operative Ergebnis (EBIT) erhöhte sich im ersten Quartal um zwei Prozent auf 396 Millionen Dollar, wie die im Dax notierte Fresenius Medical Care am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz kletterte um zwei Prozent auf 2,560 Milliarden Dollar (1,93 Milliarden Euro). FMC bekräftigte den Ausblick für das Geschäftsjahr 2009: Das Unternehmen rechnet mit einem Umsatz von umgerechnet mehr als 8,4 Milliarden Euro und einem Gewinn zwischen 850 und 890 Millionen Dollar (643 bis 673 Millionen Euro).

Fresenius Medical Care ist nach eigenen Angaben Marktführer in der Dialysebranche. Das Unternehmen versorgte in seinen 2448 Dialysekliniken bis Ende März 187 000 Dialysepatienten, sechs Prozent mehr als im ersten Quartal 2008.

"Trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds haben wir im ersten Quartal bereits die Weichen für ein erfolgreiches Geschäftsjahr gestellt", sagte FMC-Vorstandschef Ben Lipps.

Die Muttergesellschaft Fresenius erwartet für das laufende Jahr unverändert einen währungsbereinigten Anstieg des Umsatzes um mehr als zehn Prozent, das organische Wachstum soll zwischen sechs und acht Prozent liegen. Der Jahresüberschuss soll währungsbereinigt um rund zehn Prozent zulegen.

Zu Fresenius gehören neben FMC auch die Krankenhauskette Helios, die auf klinische Ernährung und Infusionstherapien spezialisierte Fresenius Kabi und der Krankenhausdienstleister Vamed.

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