Ärzte Zeitung online, 25.06.2009

Studie: Verbraucher als Verlierer auf Strommarkt

RECKLINGHAUSEN (dpa). Von der Öffnung des Strommarktes vor gut zehn Jahren haben laut einer aktuellen Studie die Versorger profitiert, nicht aber die Verbraucher. Um knapp fünf Prozent seien die Strompreise für private Haushalte von 1998 bis 2007 gesunken, hieß es in der am Donnerstag in Recklinghausen vorgestellten Studie der FH Gelsenkirchen und der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung.

Für Industriekunden seien die Preise um drei Prozent gesunken. Die Studie kritisiert, Unternehmensgewinne seien nicht ausreichend an Kunden weitergegeben worden. Im gleichen Zeitraum sollen die Profite in der Strombranche um 118 Prozent gestiegen sein.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »