Ärzte Zeitung, 09.07.2009

Pharmakonzerne gehören zu den Top-Unternehmen

NEU-ISENBURG (reh). Welches sind die größten Unternehmen Deutschlands und weltweit? Eine Frage, auf die die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) am 9. Juni Antworten gegeben hat. Dabei wurde im Ranking eines deutlich: Die Pharmabranche bietet einiges an Potenzial.

Der Aufsteiger unter den zehn größten deutschen Unternehmen kommt laut FAZ zwar mit der Schwarz-Gruppe aus dem Handel. Aber immerhin drei Pharmakonzerne gehören zu den Top 30, geht es um die Jahresüberschüsse 2008. So belegt die Bayer AG mit einem Jahresüberschuss von 1,7 Milliarden Euro Rang zehn. Boehringer Ingelheim folgt mit 1,4 Milliarden Euro auf Platz 13 und Fresenius SE mit 674 Millionen Euro auf Platz 26. Dabei gehört Boehringer Ingelheim auch noch zu den Gewinnern in Sachen Umsatzrendite 2008: Eine Rendite von 12,3 Prozent hat die FAZ errechnet und platziert das Unternehmen damit auf Rang 12.

Aber auch weltweit mischen die Pharmakonzerne vorne mit. In der Rangliste der größten Unternehmen nach Börsenkapitalisierung - und hier bezieht sich die FAZ auf Daten von Bloomberg - steht Johnson & Johnson auf Platz elf, die Roche Holding auf Platz 30 und Novartis auf Platz 37 von 130 Unternehmen. Auch eine Top-100-Liste der Beratungsfirma Ernst & Young zeigt, dass Ende Juni 2009 Johnson & Johnson weltweit zum neunt teuersten Unternehmen an der Börse gehörte. Roche und Novartis waren das zweit und dritteuerste schweizer Unternehmen an der Börse.

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