Ärzte Zeitung online, 08.07.2009

General Motors: Rettungsverkauf an Staat rückt immer näher

NEW YORK (dpa). Beim US-Autobauer General Motors (GM) rückt die rettende Übernahme durch den Staat immer näher. Das Insolvenzgericht in New York verweigerte einigen Gegnern des Sanierungsplans in der Nacht zum Mittwoch ein beschleunigtes Berufungsverfahren. Damit wird die weit gehende Verstaatlichung der bisherigen Opel-Mutter noch in dieser Woche immer wahrscheinlicher.

Die USA und Kanada sollen gemeinsam 72,5 Prozent am neuen GM- Konzern erhalten, der die überlebensfähigen Teile des Herstellers umfasst. Dazu fließen mehr als 50 Milliarden Dollar (36 Milliarden Euro) in den Autobauer. Die Altlasten werden abgewickelt. Bei den Einwänden gegen den Plan geht es unter anderem um offene Haftungsfragen und um Schadenersatz wegen Asbestbelastungen.

Das Insolvenzgericht hatte bereits zum Wochenstart grundsätzlich grünes Licht für den GM-Sanierungsplan gegeben. Gegner haben noch bis diesen Donnerstag Zeit für eine Berufung gegen die Entscheidung. Auch einige Gläubiger sperrten sich zuletzt noch. Sollten die Gegner keinen Aufschub erzwingen können, soll der Rettungsverkauf am Freitag vollzogen werden.

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