Ärzte Zeitung online, 08.07.2009

E.ON Ruhrgas klagt gegen Kartellstrafe

ESSEN/BRÜSSEL (dpa). Das Gasunternehmen E.ON Ruhrgas will gegen die am Mittwoch von der EU verhängte Kartellstrafe in Höhe von 553 Millionen Euro klagen. "Die Kommission konstruiert Marktabsprachen, die zwischen den Unternehmen nie stattgefunden haben", erklärte E.ON- Ruhrgaschef Bernhard Reutersberg.

"Die Entscheidung und insbesondere das hohe Bußgeld sind nicht nachvollziehbar." Es geht um Vereinbarungen der früheren Ruhrgas AG - heute E.ON Ruhrgas - mit Gaz de France - heute Teil von GDF Suez - 1975 beim gemeinsamen Bau der MEGAL-Pipeline. Diese Vereinbarungen seien zur Absicherung des Leitungsinvestments erforderlich gewesen, hätten für die Marktentwicklung keine Relevanz gehabt und seien nie praktiziert worden, so das Unternehmen.

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